Begrünungsprogramme


Stadtgrün in der Vergangenheit

Die großen Begrünungsprogramme des letzten Jahrhunderts, insbesondere die Anlage des Grugaparks sowie des Baldeneysees im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, haben bewiesen, dass derartige Begrünungsprogramme nachhaltig die Umgebung, sogar ganze Stadtbereiche, positiv beeinflusst haben.
Sie haben nicht nur das Ansehen der Stadt Essen wesentlich gesteigert, sondern vielfältige private Bauaktivitäten und sonstige wirtschaftliche Betätigungen ausgelöst und nachhaltig Beschäftigung geschaffen und gesichert. Die Erfolge der jeweils mit über tausend Erwerbslosen durchgeführten Begrünungsprogramme




sind in wirtschaftlichen Daten nachzuverfolgen; so gibt es in Essen eine deutliche Kumulation von Arbeitsplätzen im Garten- und Landschaftsbaubereich. Etwa ein Drittel des Umsatzes der Garten- und Landschaftsbaubetriebe im Landesteil Rheinland werden von Essener Firmen getätigt. Diese Landschaftsbaufirmen haben zusammen mit der Stadt Essen am Külshammerweg die heutige Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbauzentrum gegründet.

Das Programm "Begrünung Essener Norden" hat die Voraussetzungen geschaffen, dass sich Wohnbebauung und Gewerbeansiedlung als Folge der Begrünung entwickelt haben. Demographische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Essen zwingen zu einem Umbau städtischer Infrastruktur und zu einem teilweisen Rückzug aus der Fläche. Die damit einher gehenden Veränderungen können möglicherweise zu negativen Berichterstattungen in den Medien führen.
Hier ist ein aktives Programm "Wasser in die Stadt" in der Lage, freie oder frei werdende Flächen in eine besondere Qualität zu versetzen, so dass statt einer negativen öffentlichen Begleitung eine vorbildliche Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich der Inwertsetzung ganzer Stadtbereiche durch Wasser und Grün entstehen kann.

Mit dem Programm "Essen.Neue Wege zum Wasser" ergibt sich eine konstruktive Begleitung des notwendigen Stadtumbauprozesses und ein Aushängeschild für die Standortqualitäten der Stadt Essen.