Beschäftigungsziele


Die Zentren für Integrierte Projekte (ZIP) bei der Arbeit & Bildung Essen GmbH (ABEG)

Die Zentren für Intregierte Projekte (ZIP) sind komplexe Arbeitsmarktprojekte, bei denen Träger gemeinsam mit Unternehmen des Arbeitsmarktes zusammenarbeiten.

Teilnahmevoraussetzung ist eine bereits absolvierte Gemeinwohlarbeit. Damit kann erfolgreichen Absolventen, die während oder direkt nach ihrem Einsatz in Gemeinwohlarbeit (noch) nicht in den Arbeitsmarkt vermittelt werden konnten, ein Folgeangebot gemacht werden. Dies verhindert Brüche in der zum Teil intensiven Aktivierungsarbeit der Teilnehmer.

Die Ziele der ZIP-Projekte lauten: Die Inhalte orientieren sich an konkreten Anforderungen des Arbeitsmarktes und stärken die individuelle Integrationsfähigkeit. Ziel der ZIP-Projekte ist es, die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Teilnehmer im Wettbewerb um freie Stellen des Arbeitsmarktes zu steigern.

Im Wesentlichen geht es darum, den Teilnehmern zielgerecht die berufliche Kompetenz zu vermitteln, die im betrieblichen Alltagsleben grundsätzlich und in entsprechenden Arbeitsfeldern speziell benötigt werden.

Im Bereich der persönlichen Fähigkeiten wird ein wichtiges Augenmerk auf die so genannten Schlüsselqualifikationen gelegt. Dabei stehen die im Arbeitsprozess unerlässlichen kommunikativen Fähigkeiten im Vordergrund. Im Bereich der beruflichen Kompetenzen gilt es, Neues zu erreichen, sich branchenbezogen Techniken und Fähigkeiten anzueignen.

In der Praxis bedeutet das, dass die Teilnehmer praxisnah von Personen mit einer abgschlossenen Berufsausbildung oder einem Meister aus dem gewerblich-technischen Bereich mit langjähriger Berufserfahrung angeleitet werden. Hierbei erlernen die Teilnehmer neben Arbeitsabläufen, -inhalten und -strukturen auch, ihre kommunikativen und sozialen Fähigkeiten zu verbessern.

Eine starke Teilnehmerorientierung zeichnen die Projekte neben der Praxisnähe und der (bau)fachlichen Begleitung durch das Personal der Arbeit & Bildung Essen Gesellschaft mbH (ABEG) ebenfalls aus.

Die Teilnehmer werden ziehlführend durch ein kompetentes Vermittlungsteam in ihrem Integrationsprozess unterstützt und begleitet. Die Vermittlung erfolgt durch hauptamtliche Spezialisten, die einerseits langjährige Erfahrung mit Zielgruppenarbeit haben, andererseits die Bedingungen des Arbeitsmarktes und hier im Besondern Anforderungen der Unternehmen an die Leistungsfähigkeit ihrer zukünftigen Mitarbeiter kennen.

Damit bietet sich den Langzeitarbeitslosen über die ZIP-Projekte die Chance, auf dem ersten Arbeitsmarkt wieder „Fuss zu fassen”. Diese Möglichkeit wird durch die enge Kooperation mit Betrieben der örtlichen Wirtschaft sogar verstärkt.