Bahntrassenradwege in Essen
Rheinische Bahn
 
Fortsetzung nach Mülheim
 
Anschluss Bahnhof Borbeck
 
Fortsetzung des Radweges ab Bhf. Borbeck
 
Panoramaradweg Niederbergbahn
 
Grünzug Zangenstraße
 
Radwegeverbindung Holthuser Tal
 
Radweg Rommenhöllergleis
 
Radweg Holteyer Straße
Bahntrassenradwege

Zangenstraße


Das Konzept sieht die Schaffung einer Grünverbindung von der Rheinischen Bahn über die Bottroper Straße und dem Segerothpark bis in das Zentrum von Altenenessen-Süd vor. Durch den Neubau eines Kombi-Schwimmbades am Segerothpark kommt dieser Grünverbindung als sichere Fuß- und Radwegeanbindung eine besondere Bedeutung zu. Auch liegen die Gewerbeparks M1 und (ehemals) Bamlerstraße im Einzugsbereich der Trasse, sodass auch deren Erreichbarkeit per Rad hergestellt werden kann, ein besonderes Ziel nicht nur der Essener Wirtschaftsförderung sondern auch der Geschäfte und Betriebe aus diesen Bereichen.

Der Grünzug entsteht auf einer bereits entwidmeten Bahnfläche zwischen der Rheinischen Bahn über den Segerothpark und dem Bahnhof Altenessen. Somit verbindet dieser durchgehende Grünzug die Innenstadt über das Nordviertel mit dem Welterbe Zollverein und schafft Verknüpfungen zu weiteren erholungswirksamen Grünflächen mit Fuß- und Radwegeverbindungen. Große Teile des Stadtteils Altenessen-Süd erfahren somit eine Lageverbesserung und Attraktivitätssteigerung.

1. Bauabschnitt
Der erste Bauabschnitt zweigt an der Rheinischen Bahn ab und führt entlang des Segerothparkes bis zur Bottroper Straße. Hierzu wurde bereits zu Jahresbeginn 2017 die Trasse von Aufwuchs freigestellt. In den Folgemonaten erfolgte der Gleisrückbau sowie die Vorbereitung für den Wegebau durch die Schotterfräsung des Gleiskörpers. Der Zugang zur alten Bahnbrücke über die Pferdebahnstraße wurde von beiden Seiten angelegt, damit der Brückenrückbau sowie der Neubau durchgeführt werden kann. Leider hatte sich schon die Ausschreibung der Brückenbauarbeiten aus verschiedenen Gründen verzögert. Der Brückenausbau sollte eigentlich unmittelbar nach Auftragsvergabe beginnen, doch war die Sicherstellung der Kampmittelfreiheit (Blindgänger) am alten Widerlager Gegenstand von längeren Diskussionen. Nun liegt eine Lösung vor, die den erschütterungsarmen Ausbau ermöglicht. Nach einem aktuellen Bauzeitenplan sollen die Brückenbauarbeiten bis etwa im Mai 2018 durchgeführt sein. Der Wegebau kann teilweise parallel erfolgen, jedoch erst nach dem Brückenbau vollständig abgeschlossen werden.